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Seidel Architekten Ulm Wettbewerbe

EvoBus GmbH, Neu-Ulm – Neubau eines Technik- und Trainingscenters für Busse

Architekturwettbewerb

Projektbeschreibung

Städtebau | Architektur

Der Bestand des bebauten Gebietes zeichnet sich nicht durch eine klare, städtebaulich befriedigende Struktur aus. Daher sollte angestrebt werden die Neubauten mit dem Bestand zu einer stimmigen städtebaulichen Einheit zu verschmelzen. Durch die parallel zum SCU positionierten Neubauten wird das Grundstück der EvoBus GmbH gefasst und findet dort seinen Abschluss. Die Ausrichtung und Lage beruhigt das heterogene Umfeld mit seinen vielen Einzelbauten. Das neu entstandene Ensemble aus Trainingscenter, Verwaltungsbau, SCU und dem Entwicklungsgebäude wirkt als ruhender Pol in dem Konglomerat aus nicht strukturiert gesetzten Gebäuden.

Die Entwurfsidee basiert auf der Präsentation von Automobilen der Daimler AG sowie auf die klare Formensprache der Busse. Typisches CI ist die Darstellung der silbernen Karossen auf schwarzem Grund. Sowohl die Automobile, als auch die Busse wirken wie aus einem Guss. Weitere Merkmale des „Busbaus" sind weiche Kanten, die außen bündigen Fenster sowie die sanften Einschnitte in Karosserie und Kühlergrill. Die Neubauten interpretieren diese Eigenschaften und Merkmale. Die neu geplanten Gebäude stehen auf einem schwarzen „Betonboden", sind durch eine Schattenfuge leicht abgelöst und spiegeln so den Abstand von Fahrzeug und Boden wieder. Durch die abgerundeten Ecken der Gebäude wurde die weiche Formensprache des Busdesigns übernommen. Die fassadenbündigen und die sanft in die silberne, fugenlose Edelstahlfassade eingeschnittenen Fenster vervollständigen die Umsetzung der Entwurfsidee. Um den Schallschutz deutlich zu verbessern, sind die fassadenbündigen Fenster als „Kastenfenster” ausgebildet.