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Seidel Architekten Lettenwald Gutachterverfahren 9

Otl-Aicher-Allee Ulm-Böfingen

Gutachterverfahren

Projektbeschreibung

Gutachterverfahren Ulm-Böfingen – Otl-Aicher-Allee – 2012

Städtebau

Die Lage im direkten Zufahrtsbereich von der Böfinger Steige und direkt neben der Kita an prominentester Stelle erfordert eine unverwechselbare und markante Architektursprache des Gebäudes. Die Baugrenzen und Abstandsflächen werden eingehalten.

 

Äußere Erschließung

Die TG-Abfahrt erfolgt von Norden an der Westseite des Gebäudes. Nur so sind die erford. Stellplätze in einem Geschoss unterzubringen. Die Zugänge zum Gebäude sowie der Müllraum werden durch ein leichtes Vordach überdeckt.

 

Entwurfliche Überlegungen zum Gebäude

Der Hauptbaukörper unterschreitet mit ca. 13,25 x 26 m die möglichen Baugrenzen zugunsten optimierter Wohnungsgrößen. Auch bei voller Ausnutzung der möglichen Grundflächen wären 4 WE pro Geschoss nicht zufriedenstellend möglich gewesen. Ruhige, aber doch spannungsreiche Fassaden mit kleinen Fensterflächen nach Norden. Konsequente Definition der wärmegedämmten Hüllfläche.

 

Innere Erschließung

Über ein Treppenhaus an der Außenwand mit schallentkoppeltem Aufzug. Markante Architektursprache mit Wohnungszuschnitten und -belichtungen hoher Qualität. Die jeweils mittlere Wohnung kann flexibel verändert werden. Dadurch grundsätzliche Anpassungen an den Bedarf möglich. Fassaden als WDVS-System. Große Verglasungen nach Süden, alle Balkone wie Loggien ausgebildet, passivhausgerecht übereinander gesetzt und als „kalte" wirtschaftlich zu errichtende STB-FT-Konstruktion vorgesetzt. Anbindung an den Hauptbaukörper fast wärmebrückenfrei über Schöck-Isokörbe. Das oberste Geschoss als Staffeldach. Die Wohnungen des 7.Obergeschosses als Maisonette-Wohnungen mit „Nicht-Aufenthaltsräumen" im 8.Obergeschoss. Daher unter der Hochhausgrenze.