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Seidel Architekten Gutachterverfahren 6

Neugestaltung, Wohn- und Gewerbebebauung Neu-Ulm

Gutachterverfahren

Projektbeschreibung

Städtebau | Idee | Organisation

  • Aufnahme der bestehenden Struktur
  • Richtung Meininger Allee wird der Hochpunkt über die volle Länge gesetzt
  • Richtung Süden nimmt die Geschossigkeit ab
  • es entsteht eine spannungsreiche Staffelung der Bauvolumina
  • das Baugrundstück wird nahezu vollständig bebaut
  • die Gastronomie orientiert sich nach Süden sowie zum Theodor-von-Hildebrandt-Platz
  • der Innenhof öffnet sich nach Südwesten und bietet einen intimen, geschützten Bereich
  • die Gemeinschaftspraxis wird von der Meininger Allee erschlossen
  • im Bereich der Zugänge springt das Gebäude zurück
  • es entstehen geschützte und gut ablesbare Eingangssituationen
  • der Krankentransport erfolgt über die Tiefgarage
  • im 1. bis 2. bzw. 4.Obergeschoss befinden sich die Gewerbe- und Büroflächen
  • die Wohnungsgeschosse liegen oberhalb
  • im 7.Obergeschoss befinden sich drei Penthousewohnungen
  • die Tiefgarage wird über die Turmstraße am Tiefpunkt erschlossen

 

Tragwerk

  • durchgehende und kosteneffiziente Tragstruktur
  • das Tragwerk ermöglicht eine hohe Flexibilität der inneren Grundrissorganisation

 

Erschließung

  • Laubengangstruktur
  • ermöglicht eine flexible Grundrissorganisation
  • Flure orientieren sich zu den dunkleren und lauteren Bereichen des Umfeldes
  • Treppenhäuser liegen im Zentrum der Gebäude
  • kurze Erschließungswege
  • die Zugänge orientieren sich zur Meininger Allee sowie zum Theodor-von-Hildebrandt-Platz

 

Fassade

  • Aufnahme und Weiterentwicklung der bestehenden Architektursprache
  • gegliedert wird die Fassade durch den umlaufenden Mäander sowie durch die vertikale Tragstruktur
  • es entsteht ein spannungsvolles Fassadenbild
  • die vertikalen Fassadenelemente schneiden sanft nach „innen”, wodurch die erwähnte Großform gebildet wird
  • es entsteht ein interessantes Schattenspiel
  • die Fassadeneinteilung ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität im Inneren

 

Haustechnik

  • begehbare Schächte sind an die Flure angegliedert
  • es müssen keine Einheiten zur Wartung betreten werden
  • sämtliche Dachflächen sind extensiv begrünt
  • das Regenwasser wird in Speichern im UG gesammelt und dient zur Versorgung des Gebäudes mit Grauwasser (Toiletten, etc.)
  • die Fernwärme ist zur Deckung des gesamten Energiebedarfes (Heizung/Trinkwarmwasser Wohnungen/Lufterhitzer Büroeinheiten) vorgesehen
  • die Bürogeschosse werden über eine Betonkernaktivierung beheizt und gekühlt
  • Die gesamte Kältetechnik wird passiv über eine Brunnenanlage mit Förder- und Schluckbrunnen realisiert. Eine passive Kühlstation dient zur Bereitstellung von Kühlwasser mit ca. 14°C – dieses wird von der Bauteilaktivierung zur Raumkühlung sowie an den Lüftungsgeräten zur Konditionierung der Zuluft genutzt.
  • Die Wohneinheiten erhalten Niedertemperaturflächenheizsysteme sowie zusätzliche Handtuchheizkörper in den Bädern.
  • Die Gewerbe- und Büroeinheiten werden nur mit Kaltwasser versorgt. Aufgrund der geringen Zapfmenge von Warmwasser erfolgt die Erzeugung dezentral – bei zentraler Erzeugung betragen die Zirkulationsverluste bis zu 90% im Vergleich zur verbrauchten Menge
  • kontrollierte Be- und Entlüftung der Wohnungen mit Wärmerückgewinnung Luftwechsel ca. 0,3 – 0-5 pro/h
  • die Fortluft der Müllraume erfolgt über das Dach